Nachhaltige Mode beginnt oft ganz in der Nähe: Designerinnen und Designer, Labels und Initiativen aus der Region zeigen bei der Fashion Revolution Week unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsstaatssekretärin Stefanie Pötzsch auch in diesem Jahr, wie kreative Ideen, handwerkliches Können und nachhaltige Materialien zusammenkommen können .
Vom 17. bis zum 25. April 2026 sind Interessierte in der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt eingeladen, regionale Mode neu zu entdecken. Das vielseitige Programm reicht von Workshops, Diskussionen bis zu kreativen Aktionen.
So wird am Samstag, 18. April 2026, die Mode-Filmkomödie „Prêt-à-Porter“ von Robert Altman (1994) im Studiokino am Moritzplatz in Magdeburg gezeigt. Ab 19 Uhr drehen sich in diesem Kinovergnügen zahlreiche Handlungsstränge um die Pariser Fashion Week.
Ein weiterer Höhepunkt ist eine Installation im Stadtteil Buckau (Karl-Schmidt-Straße Höhe Nr. 13 bis 15) . Sie führt Gäste auf eine gedankliche Reise durch die verführerischen, aber auch widersprüchlichen Pfade der Modeindustrie und stellt die Frage: Wo beginnt Stil – wo endet die Verantwortung? Dafür entfaltet sich am Sonntag, 19. April 2026, von 11 bis 17 Uhr in einem begehbaren Labyrinth ein Spiel aus Glanz und Schatten – von der schnellen Lust am Konsum bis hin zu den verborgenen Spuren, die Bekleidung auf Menschen und Umwelt hinterlassen. Ein Projekt über Versuchung, Verantwortung und die Kunst, den (roten) Faden wieder zu finden.
Das Programm ist hier zu finden.