Ecodesign

Der Bundespreis Ecodesign – die höchste staatliche Auszeichnung für ökologisches Design in Deutschland – ist in eine neue Runde gestartet. Bis zum 2. April können sich Unternehmen, Gestalterinnen und Gestalter sowie Studierende aus ganz Europa  in vier Kategorien bewerben: Produkt, Service, Konzept und Nachwuchs.

Gefragt sind Arbeiten, die Design und Ökologie vereinen – von Produkten und Prototypen über Dienstleistungen bis zu visionären Konzepten und studentischen Arbeiten.

Der Wettbewerb wird seit 2012 jährlich durch das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin ausgelobt. Von nachhaltigen Konsumgütern über durchdachte Verleihsysteme, Reparaturangebote und technische Innovationen in den Bereichen Wohnen und Mobilität – die ausgezeichneten Projekte zeigen eine Bandbreite an Ideen, die den Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft mitgestalten.

Aus Sachsen-Anhalt wurden unter anderem zwei Jahre in Folge Einreichungen der  Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle mit dem Preis in der Kategorie „Nachwuchs“ gewürdigt. 2022 gewann Hélène Fontaine mit ihrer „2harvest – OPV-Gewächshausfolie“ – eine Innovation mit integrierten Solarzellen, die Energie- und Nahrungsproduktion auf derselben Fläche ermöglicht.

2023 folgte Virginia Reil mit „Layers of Value“, einer nachhaltigen Methode zur Verwertung textiler Industrieabfälle für Interieur und Mode.

Weitere Informationen: www.bundespreis-ecodesign.de

Grafik: Stephie Becker