Die Burg Galerie im Volkspark Halle (Saale) wird zur Bühne: Mit der Ausstellung „The Gallery as a Stage #2_Acting/Reacting“ hat die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle einen experimentellen Ausstellungsraum geschaffen, der Performance, Installation und Interaktion miteinander verbindet. Im Zentrum steht eine eigens konzipierte Bühnensituation, die die klassische Wahrnehmung von Galerie neu definiert und Besucherinnen und Besucher aktiv einbindet.
Über einen Zeitraum von sechs Wochen präsentieren mehr als 100 Studierende, Alumni und Lehrende ein vielseitiges Programm aus Performances, Lesungen, künstlerischen Aktionen und Installationen. Die Ausstellung in Halle (Saale) wird damit zu einem dynamischen Ort der Kreativwirtschaft, an dem künstlerische Prozesse sichtbar und erlebbar werden.
Highlights sind die Kooperation mit dem Puppentheater Halle und die überdimensionale Figur „Mito“, die neue Perspektiven auf Körper und Raum eröffnet. Mit „ruckizucki“ entsteht zudem eine partizipative Live-Publikation, die den Entstehungsprozess von Medieninhalten performativ inszeniert. Ergänzt wird das Programm durch multimediale Lesungen wie „Deus ex Machina Manuel“ von Alva Berlich.
Ein weiterer Fokus liegt auf den sonst verborgenen Elementen der Bühnenproduktion: Bereiche wie Backstage, Kostüm, Maske, Fundus sowie Licht- und Sounddesign werden in die Ausstellung integriert und für das Publikum zugänglich gemacht.
Die Ausstellung „The Gallery as a Stage #2_Acting/Reacting“ läuft noch bis zum 31. Mai 2026 in der Burg Galerie im Volkspark Halle (Saale).
Weitere Informationen: https://www.burg-halle.de/artikel/a/the-gallery-as-a-stage-2-acting-reacting-2