Mit zehn Auszeichnungen, darunter die Goldene Lola für den besten Film, ist „In die Sonne schauen“ der große Gewinner des Deutschen Filmpreises 2026.

Bereits im vergangenen Jahr sorgte der Film mit seiner Weltpremiere in Cannes für internationale Aufmerksamkeit. Nun folgt die nationale Krönung: Neben dem Preis für den besten Spielfilm wurde „In die Sonne schauen“ unter anderem für Beste Regie und Bestes Drehbuch (Mascha Schilinski, Louise Peter), Beste Kamera (Fabian Gamper), Besten Schnitt (Evelyn Rack) sowie in den Kategorien Szenenbild, Kostüm und Maske ausgezeichnet. Auch Lena Urzendowsky wurde für ihre schauspielerische Leistung, als beste Nebenrolle, geehrt.

Gedreht wurde „In die Sonne schauen“ vollständig in Sachsen-Anhalt, konkret in den Landkreisen Altmarkkreis Salzwedel und Stendal. Damit wird einmal mehr sichtbar, welches Potenzial die Region als Filmstandort bietet, sowohl in Bezug auf vielfältige Drehorte als auch auf professionelle Produktionsbedingungen.

Gefördert wurde das Projekt von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) mit 250.000 Euro, ergänzt durch Mittel von der Kultur- und Medienförderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und den Deutschen Filmförderfonds (DFFF).

MDM-Geschäftsführer André Naumann bringt die Entwicklung auf den Punkt: “Vom gefeierten Festivaldebüt bis zum vielfach ausgezeichneten Kinofilm steht „In die Sonne schauen“ exemplarisch für das, was unter dem Label #madeinMitteldeutschland möglich ist.”

Bild: Eventpress Fuhr